Aquarium Knowhow
Wie richte ich ein Aquarium ein?

Aquarium einrichten

Dieser Einsteiger-Guide soll Ihnen bei der Neuanschaffung und regenbogenfisch Einrichtung eines Aquariums helfen. Vor dem Aquarium einrichten ist es jedoch wichtig, sich etwas intensiver mit diesem Thema auseinander zusetzen. Über folgende Fragen sollten Sie vor dem Aquarium einrichten nachdenken:


Welche Beckengröße kann ich unterbringen? Was habe ich für einen finanziellen Spielraum? Welche Aquarienbewohner (Fische, Krebse, Garnelen…) möchte ich halten? Was haben sie für besondere Ansprüche? Kaltwasser oder Warmwasser (tropisch)? Süß- oder Meerwasser? Kommen die Aquarienbewohner mit meinem Leitungswasser zurecht und wenn nicht, bin ich bereit, anderes bereit zu stellen? Vertragen sich die verschiedenen Bewohner miteinander? Möchte ich ein grünes Aquarium (Aquariumpflanzen) und wenn ja, vertragen sich meine Aquarienfische mit diesen?

Um ihnen bei der Entscheidungsfindung zu helfen, versuchen wir mehrere Themengebiete zu durchleuchten (für Schnellansicht Thema anklicken):

1. Art des Aquarium
2. Größe des Aquarium
3. Standortwahl des Aquarium
4. technisches Zubehör (Beleuchtung, Filter, Thermometer, Heizung)
5. Einrichtung (Bodengrund, Aquarienpflanzen, Wurzeln, Steine)
6. Einfahren des Biotops
7. Einsetzen der Aquarienbewohner
8. Aquarienpflege (Wasserwechsel, Reinigen, Füttern…)
9. Schlusswort

1. Art des Aquarium

Zu Beginn einer “Aquaristik-Karriere” empfehlen wir, mit pflegeleichteren Bewohnern anzufangen. Denn nichts ist demotivierender, als wenn nach 4 Wochen nur noch die Hälfte des Anfangsbestandes lebt. Sowohl bei Süßwasserbecken als auch bei Meerwasserbecken gibt es Kaltwasserbecken oder tropische Aquarien.

Von Meerwasseraquarien ist am Anfang wegen der hohen Komplexität abzuraten. Hier eine Übersicht der Arten:

  • einrichtungsbeispiele-4 Gesellschaftsaquarium – Ideal für den Einsteiger (tropisches Süßwasserbecken). Die Einrichtung, der Wasserwert,die Temperatur und die Bewohner ( Sozialverhalten ) müssen zueinander passen.
  • Pflanzenaquarium – Bei diesen Typ spielt die Fauna eine übergeordnete Rolle. Das Systeme ist komplette auf die Aquarienpflanzen abgestimmt.
  • Biotopaquarium – Fische und Pflanzen kommen bei diesem Aquarium aus dem selben Lebensraum.
  • Artaquarium – Diese Art und die Zuchtaquarien sind sehr ähnlich,da sich hier nur auf eine Art konzentriert wird und das komplette Umfeld abgestimmt ist.
  • Zuchtaquarium – Ihr alleiniger Zweck ist die Zucht. Dieser Aquarientyp ist eher für Fortgeschrittene gedacht.

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2. Größe des Aquarium

Ideal für den Beginner ist ein 80iger (Länge = 80cm) Becken bzw. eines mit 100 bis 120 Liter Beckeninhalt. In dieser Aquariengröße ist ausreichend Puffer im biologischen Gleichgewicht vorhanden. Aber auch mit der sehr beliebten Aquariengröße von 56 Litern (Maße 60x30x30) ist man gut beraten. Diese gibt es schon für ca. 40 – 50 Euro inklusive Abdeckung mit intergrierter Belechtung, Filter, Thermometer und Heizstab im Handel. Ein wichtiges Kriterium zur Wahl der Beckengröße ist aber natürlich die Art der Bewohner und deren Anzahl. An dieser Stelle verweisen wir nicht auf irgendwelche Faustformeln, da es hier keine einfache Pauschalisierung geben darf.

Zum Beispiel können in einem 56 Liter-Aquarium keine Zwergbuntbarsche gehalten werden, da diese Fische einen ausgeprägten Reviersinn haben und zudem sehr bewegungsfreudig sind. Dagegen sind hundert Rückenstrichgarnelen in dieser Aquariengrösse kein Problem, da sie einen viel geringeren Stoffwechsel haben.

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3. Standortwahl des Aquarium

Bei der Standortwahl des Aquarium ist zu beachten, dass ein schattiger Platz gewählt wird. Ist das nicht möglich, sollte das Becken nicht das-kind-und-das-aquarium permanent der Sonneneinstrahlung und schon gar nicht der Mittagssonne ausgesetzt sein. Die Folgen sind dann meist unkontrollierbarer Algenwuchs. Gerade bei frisch eingefahren Aquarien, die biologisch noch nicht eingespielt sind, kann dies vorkommen und im Sommer wird das Aquarium zusätzlich unnötig erwärmt. Es ist ratsam das Aquarium in einer nicht so belebten Ecke aufzustellen, damit die Bewohner nicht ständig aufschrecken.

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4. technisches Zubehör

4.1 Beleuchtung

Das Thema Beleuchtung sollte nicht unterschätzt werden. Wenn Sie sich ein komplettes Aquarium zulegen, besteht das Problem eher weniger, da oftmals eine Abdeckung mit integrierter Beleuchtung (meistens Leuchtstoffröhren) im Paket enthalten ist. Von Vorteil ist hier eine Zeitschaltuhr. Damit können Sie die genaue Belichtungsdauer steuern und gehen den Problem der 24-Stunden-Dauer-Beleuchtung aus dem Weg (z.B. wenn Sie am Wochenende oder im Urlaub nicht zu Hause sind).

Über die Dauer und die Intensität der Beleuchtung gibt es verschiedene Meinungen. Als Richtwert gilt eine Beleuchtungszeit von 10 – 14 Stunden täglich.

einrichtungsbeispiele-1 Seit vielen Jahren kursiert die Meinung, dass eine Beleuchtungspause von 1-2 Stunden, ein gutes Mittel gegen Algen sei. Eine logisch erscheinende Begründung ist, dass Algen im Gegensatz zu den “höheren Pflanzen” mit dieser Pause schlechter zurecht kommen. Zudem entspricht eine solche Pause den natürlich vorkommenden Tropengewittern in den Ursprungshabitaten der Aquarienflora- und Fauna.

4.2 Filter

Es gibt verschiedene Filtertypen: den Externen (außerhalb des Aquarium) und den Internen (innerhalb des Aquarium). Beide Typen haben ihre Vor- und Nachteile. Die Reinigung des Externen ist möglich, ohne dass die Bewohner im Aquarium gestört werden und außer einem kleinem Ansaugrohr befindet sich wenig Technik im Aquarium. Anders als beim Internen wird beim Externen das Wasser aus dem Aquarium geleitet, was bei einem defekten Schlauch schnell zu einer Überschwemmung führen kann.

Eine andere Art der Filterung ist die Bodenfilterung, bei der die komplette Bodenfläche als Filter genutzt werden kann und somit (Voraussetzung ist ein Boden mit der entsprechenden Größe der Körnung) ein gutes Filtermedium darstellt. Leider hat man bei diesem Filtertyp keine Möglichkeit der Reinigung und somit besteht die Gefahr einer plötzlichen Zusetzung des Filters. Nach ca. zwei Jahren ist es ratsam den Bodengrund zu erneuern, um an die darunter liegenden Filterplatten heranzukommen.

Der sogenannte “Hamburger Mattenfilter” (intern) ist besonders in der Garnelenszene sehr beliebt. Es handelt sich hier um eine schwerttraeger senkrechte Filtermatte, die sich z.B. in einer Ecke des Aquarium befindet und mit einem Steigrohr und einer Membranpumpe betrieben wird. Dabei wird im Steigrohr, mit Hilfe der Luft, das Wasser nach oben gedrückt und oberhalb der Matte ins Aquarium zurück gegeben. Parallel wird im unteren Bereich das Wasser durch das Filtermedium angesaugt. Mit etwas bastlerischem Geschick ist diese Filterart wunderbar selber herzustellen.

Für welchen Filtertyp Sie sich letztlich entscheiden hängt von der Aquariumgröße, den Bewohnern und ihren/Ihren Vorlieben ab. Die Großzahl der heutzutage angebotenen Aquarienfilter sind relativ geräuscharm. Natürlich liegt das im Auge des Betrachters. Hier können sie zur Not vor dem Kauf im Zoofachgeschäft das Fachpersonal um einen kurzen Probelauf bitten. Zumindest bei den luftbetriebenen Membranpumpen sollte das eigentlich kein Problem darstellen.

Zur Reinigung des Filtermediums gilt zu sagen, dass nicht zu viel und zu oft gereinigt werden sollte. Bei einem Filterschwamm zum Beispiel reicht es aus, dass der Schwamm unter laufendem, lauwarmen Wasser kurz ausgewrungen wird. Keinesfalls dürfen Filtermedien ausgekocht werden (Ausnahme zur Desinfektion). Ziel dieser schonenden Reinigung ist es, die Bakterien, die einen nicht unwesentlichen Faktor bei der Filterung das Aquarium spielen, zu erhalten.

Wichtig: Der Filter sollte 24 Stunden durchlaufen. Zum einen sterben so keine “Filterbakterien” ab und zum anderen produzieren Pflanzen nachts keinen Sauerstoff (Photosynthese) den die Bewohner aber auch dann benötigen.

4.3 Thermometer skalar

Gerade den Anfängern empfehlen wir ein Thermometer. Schon ein herkömmliches Klebethermometer, welches an der Außenscheibe angebracht wird, erfüllt wunderbar die Messfunktion. Beim täglichen Check sollte die Temperatur geprüft werden, da bereits kürzere Kältephasen für sensiblere Aquarienbewohner schädlich sind.

4.4 Heizung

Bei der Planung des Aquarium sollten Sie auch darauf achten, welche Temperaturen Ihre Aquarienbewohner brauchen. Falls es verschiedene Ansprüche gibt muss ein Mittelwert gefunden werden, mit dem alle Aquarienbewohner zurecht kommen. Natürlich darf der Temperaturunterschied nicht zu extrem sein.

Gerade in den Wintermonaten brauchen die meisten Aquarien eine Heizung.


Beim Kauf eines Heizstabes ist zu beachten, dass die Heizung ausreichend dimensioniert ist. In der Regel finden sich jedoch ausreichend Angaben zur richtigen Wahl auf den Verpackungen der Hersteller.

(trotzdem hier nochmal eine Faustformel: Pro Liter = 1 Watt)

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5. Einrichtung (Bodengrund, Aquarienpflanzen, Wurzeln, Steine…)

Haben Sie all diese Entscheidungen getroffen geht es jetzt an das Einrichten Ihres Aquarium. Hierfür sollte man sich genügend Zeit einrichtungsbeispiele-3 nehmen und sich inspirieren lassen, denn schließlich geht es um die Erschaffung eines neuen Lebensraumes in dem Sie der Schöpfer sind. Oft ist es hilfreich vorab eine Skizze zu erstellen um die Aquarienbepflanzung und die eventuelle Positionierung der Wurzeln und/oder Steine zu planen. Schatztruhen oder Ritterburgen aus Plastik sind Geschmackssache und es ist darauf zuachten, dass keine giftigen Stoffe ins Wasser abgegeben werden. Auf Plastikpflanzen sollte aber komplett verzichtet werden, da sie wichtige Faktoren wie z.B. den Abbau von Schadstoffen und die bereits erwähnte Steigerung des Sauerstoffgehalts im ökologischen System nicht erfüllen können.

5.1 Bodengrund

In den letzten Jahren gab es auf dem Gebiet der Aquaristik viele neue Erkenntnisse und Produkte. Wie bei allen Faktoren ist auch hier zu beachten, was Ihre Aquarienbewohner und/oder Ihre Aquarienpflanzen benötigen. Viele Welse und Salmlerarten durchwühlen gern den Boden (gründeln). Somit kann es ungewollt vorkommen, dass gerade frisch Gepflanztes regelrecht raus gegraben wird. Hier müssen Sie notfalls mit Pflanzenklammern oder ähnlichem arbeiten. Des Weiteren kommen einige Aquarienpflanzen mit zu grober Körnung (Wegbrechen des unteren Pflanzstengel) oder zu feiner Körnung (faulender Wurzelbereich) nicht zurecht.Neben den herkömmlichen Kies- und Sandsorten gibt es mittlerweile eine große Auswahl an verschiedenen Strukturgranulaten in unterschiedlichen Farbnuancen. Einige dieser Granulate beeinflussen auch die Wasserparameter und können zum Beispiel den PH-Wert herabsenken. Es gibt zusätzlich spezielle Nährböden die unter den normalen Kies/Sand kommen und vor allem zu Beginn das Pflanzenwachstum verbessern.

Wichtig: Einige Aquarienbewohner vertragen keine scharfkantigen Steine. Sie könnten sich daran gefährliche Verletzungen zuziehen.

5.2 Aquarienpflanzen

Vor dem Aquarium einrichten ist auf die Wahl der Aquarienpflanzen zu achten.Zirka die Hälfte der Aquarienpflanzen sollte einen schnelleren Wuchs haben. Dies ist eine Vorbeugung gegen Algen. Sie entziehen den Algen wichtige Nährstoffe.

Hier eine kleine Auswahl schnell wachsender Aquarienpflanzen:

  • Kriechende Ludwigie (Ludwigia repens) rotala-rotundifolia-mittig
  • kleine Rotala ( Rotala rotundifolia)
  • Indischer Wasserstern (Hygrophila difformis)
  • Indischer Wasserfreund (Hygrophila polysperma)
  • Hornkraut (Ceratophyllum demersum)
  • Mexikanisches Eichenblatt (Shinnersia rivularis)
  • Wendtscher Wasserkelch (Cryptocoryne wentdii)
  • Stringy Moos (Leptodictyum riparium)
  • Javamoos (Taxiphyllum barbieri)
  • Teichlebermoos, Riccia-Moos (riccia fluitans)
  • Ein Großteil der oben genannten Aquarienpflanzen sind Stengelpflanzen und leicht durch Abtrennen des oberen Teiles zu vermehren. Man bringt den abgetrennten Teil einfach separat zum Wurzeln.

    5.3 Wurzeln

    Im Handel gibt es die verschiedensten Angebote für Wurzeln. Besonders geeignet für die Aquaristik sind die Moorkienwurzeln und das wurzel-mit-javamoos Mopaniholz. Wurzeln oder Holz (zum Beispiel Eiche oder Buche) aus der Natur empfehlen sich am Anfang nur bedingt. Sollten Sie sich doch dafür entscheiden bedarf es einiger Vorbereitungszeit. Das Holz muss vorher gereinigt und gewässert werden. Es dürfen sich keine Einschlüsse von unbekannten Stoffen am oder im Holz oder Gestein befinden. Generell sollte man keine Einrichtungsgegenstände, die der Natur entnommen werden, wie z.B. Holz, Steine oder Laub, in stark belasteten Gegenden ( Industriegebiete, Autobahnen ….) sammeln. Man muss sich auch darüber im Klaren sein, dass eingebrachte Gegenstände direkt die Wasserparameter beeinflussen können. Laub und Gehölz gibt Huminsäure ab und Steine können durch Kalk die Wasserhärte anheben. Das kann aber unter Umständen auch genutzt werden. Jedoch beispielsweise Weichwasserfische in einem Aquarium voller Lochgestein (sehr kalkhaltig) zu halten, ist nicht artgerecht.

    5.4 Steine

    Bei schweren Steinen ist es ratsam, zwischen Scheibe und Stein eine Styropor – oder Schaummatte einzubringen. Sonst kommt es zu Spannungen im Glasboden was zum Bruch führen kann. Ansonsten gilt dasselbe wie beim Bodengrund. Je nach Art des Gesteins können unterschiedliche Stoffe oder Mineralien in das Wasser abgegeben werden, die sich aber jedoch keines Wegs negativ auf die Bewohner auswirken müssen.

    5.5 Sonstiges

    Vorrangig in der Garnelenszene ist das Einbringen von Laub sehr beliebt. Denn nach einer gewissen Zeit werden die Blätter von machen Arten sogar gefressen. Wie schon im Punkt “Wurzeln” beschrieben, müssen die Blätter vor dem Einbringen ins Aquarium überbrüht werden. Nach eine Weile sinken die Blätter zu Boden und können bei Bedarf gezielt platziert werden.

    eichenblatt Folgende getrocknete Laubsorten sind für das Aquarium geeignet:

    • Eiche
    • Buche
    • Seemandelbaum
    • Walnussbaum

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    6. Einfahren des Biotops

    Das sogenannte „Einfahren des Aquarium“ bedeutet, dass sich Ihre neue Welt einpegeln muss. Es entwickeln sich bestimmte Bakterienstämme, der Ph-Wert muss sich stabilisieren und die Aquarienpflanzen sollten anwachsen. Gut wäre es, wenn Sie die Möglichkeit haben die Wasserparameter (Ph-Wert, Härte, Leitwert) aller 2-3 Tage zu kontrollieren. Nach dieser Einlaufphase, die mindesten zwei Wochen beträgt, können Sie langsam mit dem einsetzen Ihrer Wunschbewohner beginnen.

    Im Handel sind verschiedene Wasseraufbereiter und Starterkulturen erhältlich, die unter Umständen die Einlaufphase verkürzen. Besser noch ist wenn Sie in Ihrem privaten Umfeld einen erfahrenen Aquarianer haben, der Ihnen mit etwas Filtermulm helfen kann. Somit können Sie ihr Becken „animpfen“ und die Bakterienentwicklung beschleunigen.

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    7. Einsetzen der Aquarienbewohner

    Hat sich der Ph-Wert und alle anderen Wasserwerte eingependelt, geht es an das Einsetzen. Während des Umsetzens aus dem diskus - diskusfische Transportbehälter sollte die Beleuchtung für einen Tag aus bleiben, da Tiere sich bei Dunkelheit sicherer fühlen. Des Weiteren empfehlen wir eine langsame Anpassung an die Beckentemperatur und das Wasser. Hier reicht es die Transporttüte mit den Fischen in das Becken zu hängen und in regelmäßigen Abständen etwas Wasser in die Tüte zu lassen.

    Generell ist es ratsam mit den robusteren Bewohnern zu beginnen und mit den anderen Bewohnerarten nach ein paar Tagen fortzufahren, damit das Gleichgewicht im Aquarium gewahrt wird.

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    8. Pflege (Wasserwechsel, Reinigen, Füttern…)

    Sie sollten möglichst versuchen, eine täglichen Kontroll-Blick in Ihr neues Biotop zu werfen.

    Gerade in der Anfangszeit ist es wichtig die Wasserparameter (Ph-Wert, NO²…) zu prüfen. Hier gibt es von einigen Herstellern Teststreifen zu kaufen, die eine möglichst feine Skalierung haben sollten.

    In regelmäßigen Abständen ( z.B. 14tägig ) kann das Becken gesäubert werden. Hierzu sollte man folgende Arbeiten erledigen:

    Achtung: Vorm Griff ins Aquarium alle im Becken befindlichen Geräte vom Netzstecker trennen.

    • Scheiben von Algen befreien einrichtungsbeispiele-2
    • Teilwasserwechsel evtl. in Verbindung mit Mulmabsaugen
    • Filter reinigen
    • Aquarienpflanzen kürzen, neu platzieren, ausdünnen
    • Sonstiges

    Bevor man jedoch mit den oben genannten Punkten beginnt, ist es wichtig, die Vorgehensweise kurz zu planen um die Tiere nicht unnötig lang zu stressen. Auch für die Filterung ist eine möglichst kurze Unterbrechung wichtig, da gerade die externen Mehr-Kammer-Filter auf Strömung angewiesen sind. Sonst kommt es womöglich zu einem Bakteriensterben. Die Bakterien werden jedoch für den Stoffabbau oder Stoffumwandelung benötigt.


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    9. Schlusswort

    Letztendlich gilt zu sagen, dass jeder seinen eigenen Weg zum Wohlergehen der Bewohner finden muss. Das oben Geschriebene gibt lediglich die Meinung des Teams wieder und ist kein Muss. Denn schließlich ist die Aquaristik ein Hobby und lässt viele Spielarten zu.

    Wenn Sie Anmerkungen oder Tipps haben, schreiben Sie uns. –> info@aquariumknowhow.de

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