Aquarium Knowhow
Wie richte ich ein Aquarium ein?

Stringy Moos (Leptodictyum riparium)

18 Jan

Autor: semiadmin - Kategorie: Allgemein

Stringy Moos (Leptodictyum riparium) – Das etwas andere Aquarium-Moos

Seit gut 10 Monaten pflege ich nun schon Stringy Moos (Leptodictyum riparium), welches eine schöner Ergänzung zu anderen Moosarten wie z.B. Javamoos ist. Im Gegensatz hat dieses Moos eine etwas ungewöhnliche Wuchsform und wächst gerade nach oben und bildet dadurch einen schönen Effekt. Die stehenden Triebe erreichen nicht selten eine Höhe von 15 cm Länge. Aufgebunden wird das Moos auf Steinen, Wurzeln oder anderen Dekorationsmitteln. stringy-moos-leptodictyum-riparium

Bei den Temperaturen es weniger empfindlich und verträgt kurzfristig auch über 28 °C . Laut anderen Erfahrungsberichten geht der Bereich von 15- 26 °C .


Nach anfänglicher zögerlicher Eingewöhnung ist die Wuchsgeschwindigkeit bei optimalen Bedingungen mit dem Javamoos zu vergleichen. Optimale Wasserqualität, Co² – Zufuhr und spezielle Moos-Dünger unterstützen eine schnelle Vermehrung zusätzlich.

Wie viele Moose, ist auch dieses besonders als Versteckplatz für die Aufzucht von Garnelen und kleine Fischen geeignet.

Besonders interessant war folgende Beobachtung:

Nach einer Pflegeaktion, „Gärtnern“ und Umgestalten, in einem 60 Liter Garnelenbecken brachte ich auf einer Wurzel das Stringy Moos auf. Bereits im Becken waren Süßwassertang (eigentlich eine Farnart) und Javamoos im Becken. Das Mengenverhältnis zwischen allen drei beschriebenen Moosen war in etwa gleich.

Trotz Düngung und guten Lichtverhältnissen war in einem Zeitraum von zwei Monaten kein nennenswertes Wachstum zu beobachten.

Danach begann das Stringy Moos die Oberhand zu gewinnen und die beiden anderen Moose stellten ihr Wachstum fast gänzlich ein. Andere Stengelpflanzen wuchsen normal weiter.

Im Vergleich dazu halte ich in einem 120 Liter Becken ebenfalls alle 3 oben beschriebenen Arten und könnte bei keinem einen nennenswerten Wachstumsrückgang sehen.

Diese Beobachtung ist eigentlich nichts Ungewöhnliches und kommt öfters in der Natur vor, jedoch kann es unter bestimmten Faktoren zu Nährstoffkonkurrenz kommen die beim Halter etwas Geduld erfordern.

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